Der Jugendrat stellt sich neu auf: Eine „kleine, aktive Truppe“

Am 11. Dezember sind die Jugendräte zu ihrer letzten offiziellen Sitzung in der alten Konstellation im Kinder- und Jugendhaus Fasanenhof zusammengekommen. Thema war die Jugendratswahl, die derzeit noch bis zum 2. Februar in allen Stadtteilen durchgeführt wird. Jan-Felix Zens, der scheidende Sprecher des Möhringer Jugendrats, lässt die vergangenen zwei Jahre Revue passieren.

 

Zwei „altgediente“ Mitglieder des Noch-Teams treten auch für die kommenden zwei Jahre wieder an: Angelina Orschlet und Arwin Mirzaie. „Wir hätten realistischer sein und uns auf kleinere Aktionen konzentrieren können“, zieht Letzterer kritisch Bilanz. „Der Organisationsgrad außerhalb der Sitzungen hätte höher sein können“, resümiert Clemens Kullmann, Leiter des Jugendhauses Fasanenhof. „Wir müssen die Leute mehr in die Pflicht nehmen, ihnen ihre Verantwortung klarmachen“, ergänzt Bezirksvorsteherin Evelyn Weis und nennt als positives Beispiel den Möhringer Herbst, an dem sich die „kleine, aktive Truppe“ selbstständig beteiligt hatte. „Wir sind auch künftig Ansprechpartner für euch“, versichert die stellvertretende Bezirksvorsteherin Marie-Ann Heymann.

 

Den Rückhalt aus dem Bezirksamt bestätigt Jugendratssprecher Jan-Felix Zens (Foto: Daniel Stoll): „Sie waren immer zu Gesprächen bereit und haben uns im Rahmen ihrer Möglichkeiten voll unterstützt.“ Für Stuttgart wünscht er sich ein gerechteres und mehr auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnittenes Bildungssystem, für die Möhringer Jugendlichen mehr Raum, um ungestört zu sein. „Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen, meine Mitmenschen zu motivieren und zu überzeugen, trotz größerer Widerstände Vorhaben selbstbewusst durchzuziehen und auch mal Kompromisse einzugehen“, lautet sein Fazit. Den neuen Jugendräten rät Zens, sich einige wenige wichtige Themen auszusuchen und diese dann bestmöglich zu verfolgen.

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